Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Tuesday, March 3, 2009

Machu Picchu - 05.03.09

Mit dem Taxi ging es gegen 6.30 Uhr zum Bahnhof, wo wir eine halbe Stunde spaeter mit einem sehr modernen Zug in Richtung Aguas Calientes aufbrachen. Jeder Waggon hatte seine vier Angestellten. Ein Fruehstueck gab es trotzdem nicht. Die Fahrt dauerte gute vier Stunden und fuehrte erst ueber die Cuzco umgebende Bergkette auf ein Hochplateau. Von hier tauchten wir in ein sich endlos sich erstreckendes Tal ab, welches immer schmaler und tiefer wurde.

Aguas Caliente erreichten wir gegen 11.00 Uhr. Es lag umgeben von riesigen Bergen an einem reissenden Fluss. Nachdem wir ueberteuert Mittag gegessen hatten, es dauerte zudem Stunden, fuhren wir fuer sagenhafte sieben Dollar 20 Minuten weiter das Tal hinab, bis es in Serpentinen einen Hang hinauf ging. Oben angekommen, lag Machu Picchu. Nachdem wir unsere Stundentenrabatte ergattert hatten (15 statt 30 Euro), obwohl wir nur Semestertickets dabei hatten (Sabrina hatte keinen und musste daher fuer den Studentenstempel ein wenig mehr bezahlen), gingen wir sofort zu dem hoesten Aussichtspunkt.

Uns bot sich ein unglaublicher Anblick. 600 Hoehenmeter unter uns windete sich der reissende Fluss durch dieses vollkommen bewaldete Bergmassiv. Machu Picchu mit seinen Ruinen war in dem ganzen Spektakel nur eine "Halbinsel", die von diesem Fluss umschlungen war. Wir liessen uns etwa drei Stunden Zeit um unzaehlige Aussichtspunkte und Ruinen zu erkunden.




Machu Picchu

Dann stiegen wir ueber einen Waldweg hinab ins Tal, um dann dem Fluss nach Aguas Caliente zu folgen. Zurueck in dieser ueberteuerten Stadt assen wir noch etwas, bevor es dann mit dem Zug in Richtung Cusco zurueck ging. Diesmal fuhren wir eine Klasse hoeher. Es gab sogar etwas zu essen. Dies war eigentlich nicht so gewollt. Es waren die einzigen freien Plaetze, die wir gestern noch ergattern konnten. In Ollantaytambo hielt der Zug dann nach kanpp zwei Stunden Fahrt gegen 20.30 Uhr. Wir mussten uns dann einen Bus nehmen, der sich durch die Nacht ueber die Bergstrassen windete.
Gegen 23. 00 Uhr waren wir dann gluecklich und zufrieden wieder zurueck im Hostel. Doch einer fehlte: Guido hatte sich schon heute Morgen von uns verabschiedet. Er ist jetzt vermutlich schon in Groenland. Doch das Bier auf unserem Zimmer schmeckte auch ohne ihn.

1 comment:

Anonymous said...

Und konnte man das Gesicht nun erkennen?!?! ;-)