Natuerlich ging es heute Vormittag gleich weiter in Richtung Ayacucho, der naechsten Stadt auf dem Weg nach Lima. Die heutige Fahrt sollte grandios werden. Wir durchquerten etwa im Zehnminutentakt die Vegetationszonen. Zu Beginn schraubten wir uns ersteinmal aus diesem sehr fruchtbaren Tal, in dem Andahuaylas lag, weit hinauf ueber die Baumgrenze in eine Grasebene. Hinter uns lag das von Morgentau bedeckte Andahuaylas zur Linken ein riesiges Tal.
Witer ging es ueber dieses Hochplateau auf ein weiteres Tal hinzu, das noch voller Wolken bedeckt war. Im Hintergrund waren die 6000er der Anden um den Asangate zu sehen.
Wir verliessen dieses wolkenuebersaete Tal in Richtung Westen und tauchten nach einer etwas laengeren Pause hinab in tropisches Klima. Wir folgten einen Fluss, an dem Bananen, Mangos und Kaktenen wuchsen.
Auf der anderen Flusseite ging es erneut auf ueber 4300 Meter hinauf. Diese staendigen Hoehenunterschiede waren Sabrina und Simon zu viel. Haemmernde Kopfschmerzen und das Hochplateau nahm kein Ende.
Gegen 17.00 Uhr erreichten wir dann unten im Tal, gluecklicherweise auf nur 2500 Metern, Ayacucho. Der Ort schein sehr schaebig zu sein. Doch der kleine Stadtrundgang nachdem wir noch schnell etwas gegessen hatten, zeigte eine sehr schoene Stadt, voll von Kirchen. Leider mussten wir morgen weiter fahren. Jedoch entschlossen wir die Andenfahrt auf halber Strecke abzubrechen und an die Kueste nach Pisco zu fahren.
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