Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Monday, March 16, 2009

Noch einmal 10 Stunden bis nach Ayacucho - 17.03.09

Natuerlich ging es heute Vormittag gleich weiter in Richtung Ayacucho, der naechsten Stadt auf dem Weg nach Lima. Die heutige Fahrt sollte grandios werden. Wir durchquerten etwa im Zehnminutentakt die Vegetationszonen. Zu Beginn schraubten wir uns ersteinmal aus diesem sehr fruchtbaren Tal, in dem Andahuaylas lag, weit hinauf ueber die Baumgrenze in eine Grasebene. Hinter uns lag das von Morgentau bedeckte Andahuaylas zur Linken ein riesiges Tal.

Andahuaylas

Witer ging es ueber dieses Hochplateau auf ein weiteres Tal hinzu, das noch voller Wolken bedeckt war. Im Hintergrund waren die 6000er der Anden um den Asangate zu sehen.


Der Asangate!
Wir verliessen dieses wolkenuebersaete Tal in Richtung Westen und tauchten nach einer etwas laengeren Pause hinab in tropisches Klima. Wir folgten einen Fluss, an dem Bananen, Mangos und Kaktenen wuchsen.

Auf der anderen Flusseite ging es erneut auf ueber 4300 Meter hinauf. Diese staendigen Hoehenunterschiede waren Sabrina und Simon zu viel. Haemmernde Kopfschmerzen und das Hochplateau nahm kein Ende.

Gegen 17.00 Uhr erreichten wir dann unten im Tal, gluecklicherweise auf nur 2500 Metern, Ayacucho. Der Ort schein sehr schaebig zu sein. Doch der kleine Stadtrundgang nachdem wir noch schnell etwas gegessen hatten, zeigte eine sehr schoene Stadt, voll von Kirchen. Leider mussten wir morgen weiter fahren. Jedoch entschlossen wir die Andenfahrt auf halber Strecke abzubrechen und an die Kueste nach Pisco zu fahren.

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