Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Friday, March 27, 2009

Pollo mit Reis oder Reis mit Pollo? - 26.03.09

Heute wurden wir besonders frueh geweckt. Es war halb sieben, als unser Smutje uns mit dem leckeren Duft von Reis und Huehnchen weckte. Hmmm lecker. Schon wieder - und das mitten in der Nacht. Aber was solls. Wenn man hunger hat, das geht irgendwann auch das. Und wir hatten uns schliesslich auf einfaches Essen eingestellt. Aber immer und immer wieder dieses "Pollo con arroz". Bis jetzt hatten wir morgens, mittags und abends nichts anderes bekommen. Bei den diversen Stops kamen allerdings "fliegende Haendler" aufs Boot, die uns mit Kuchen und Fruechten versorgten.

Nach dem Fruehstueck legten wir uns dann sofort wieder hin. Die Nacht war kurz und unruhig gewesen. Als wir dann spaeter aufstanden, legten wir in diversen kleinen Doerfern an, die wir mit Lebensmitteln, Elektrogeraeten und Wellblech versorgten, oder in denen einfach nur Menschen ein- und ausstiegen. Wir bafanden uns mittlerweile zwar im Nationalpark, aber die Indigenas durften hier trotzdem weiterhin wohnen und auch das Land bewirtschaften, dass sie zum Leben benoetigen.

Am spaeten Nachmittag kamen wir in einem groesseren Ort an, in dem wir waehrend unseres einstuendigen Aufenthalts an Land gingen, um wichtige Besorgungen zu machen. Wir suchten nach Rum, fanden aber lediglich Limonenlikoer. Was solls? Auch dieser wuerde spaeter seinen Zweck erfuellen: Uns frueh in den Schlaf befoerdern!

Kleiner Landgang

Ausserdem kauften wir jede Menge Kuchen und Fruechte, denn wir hatten keinen Appetit mehr auf Reis mit Huehnchen. Was dann allerdings geschah war wie ein Wunder. Der Reis sah aus wie Nudeln und er schmeckte auch so. Lecker! Zum Abendbrot gab es eine Leckere Suppe (mit Huehnchen. Klar!), Kuchen, Fruechte und unseren Likoer. Sabrina versuchte sich noch in der Erziehung des Nachbarjungen - doch ganz unter uns - ich denke eher vergebens, denn seine Mutter machte den ganzen Tag kaum etwas anderes, als den kleinen anzuschreien. Egel wann, egal warum und immer ohne Begruendung. Sowas kann sich eine angehende Lehrerin natuerlich nicht durchweg anhoeren!

Wir legten uns frueh ins Bett, da die Nacht erneut kurz werden sollte. Wir brachten in Erfahrung, dass wir bereits Nachts in Iquitos ankommen sollten.

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