Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Sunday, March 1, 2009

Weiter zum Lago Titicaca - 01.03.09

Nachdem wir lecker gefruehstueckt und noch so einige Sachen erledigt hatten, machten wir uns mit Guido unserem italienischen Freund auf dem Weg zu einer Bushaltestelle. Das Taxi war einmal mehr gnadenlos ueberladen. Aber hier scheint das egal zu sein.
Die Busfahrt nach Copacabana dauerte gute drei Stunden und fuehrte, nachdem wir die La Paz umschliessende Berkette ueberquerte hatten, quer ueber das Altiplano. Natuerlich mussten wir erst einmal die endlos langen Vororte durchqueren, ehe wir die Grassteppen des Hochlandes erreichten. Nach einer Weile folgten wir oestlich den Auslaeufern des Titicacasees, der sich hier noch um die umliegenden Berghaenge windete.
Um die Halbinsel zu erreichen, auf der Copacabana liegt, mussten wir ueber einen Nebenarmes dieses maechtigen Sees gelangen. Waehrend der Bus auf einer Holzfaehre transportiert wurde, durften wir, vermutlich die sichere Variante, in einem Boot uebersetzen. Nach weiteren 20 Minuten Fahrt ueber schmale Bergstrassen, erreichten wir Copacabana.
In diesem kleinen Oertchen machten wir uns erst einmal auf die Suche, ein bestimmtes Hostel zu finden. Doch Christians Onkel war leider nicht vor Ort, weshalb die Uebernachtung hier kein Sinn gemacht haette. Stattdessen fanden wir fuer drei Euro pro Kopf ein super Hotel mit sehr sauberen Doppelzimmern und warmen Wasser.
Viel passierte dann heute nicht mehr. Wie ihr wisst, ist hier anscheinend immer Karneval. Abends spielten Bands, betrunkene Spielmannszuege liefen durch die Strassen und jeder war in Feierlaune. Das Dorf und vor allem der Markplatz platzten aus allen Naehten. Da wir dem nicht nachstehen wollten, setzten wir uns, nach dem vergeblichen Versuch eine Kneipe zu finden, vor unsere Zimmer und tranken auch ein Bierchen.

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