Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Sunday, March 15, 2009

Und noch einmal Cusco - 15.03.09

Dieser Tag goherte mal wieder in die Kategorie: "Ausspannen und Erholen"! Nach einer guten Portion Schlaf entschlossen wir uns zunaechst die wichtigsten Dinge zu erledigen: Fruehstuecken und Internet. Da Simon noch nicht ganz fertig war, ging Joe vor. Wir wollten uns dann im Internetcafe treffen. Da dieses geschlossen war und die Kommunikation hier nicht uebers Handy laeuft, verfehlten wir uns allerdings und gingen getrennte Wege, wobei wir im Nachhinein feststellten, dass es uns ins gleiche Cafe verschlug. Zufall, Instinkt oder denken wir jetzt schon wieder in aehnlichen Bahnen?
Um zwoelf Uhr trafen wir uns wie verabredet im Hotel. Simon war bereits hier, da sein Magen etwas verrueckt spielte und Joe brauchte dringend eine Dusche. Da er selbst allerdings keine im Zimmer hatte, erbat er Asyl in der Schweiz. Die Eidgenossen bereuten ihre Gutherzigkeit jedoch umgehend, denn Simon verschloss die Tuer sicher. So wie es in allen anderen Zimmern noetig ist, um die Tuer auch nur schliessen zu koennen - richtig...Schloesser. Hier Fehlanzeige: Ein Loch in der Tuer, ein Draht und fertig ist das peruanische Tuerscchloss. Secure. Si claro.
Aber zurueck in die Schweiz. Da Schweizer, wie wir ja alle wissen, alle Kohle haben, bestanden sie auf eine erhoehte Sicherheitsstufe. Ein richtiges Schloss. Und damit konnten wir ja nicht rechnen. Die Tuer zu, der Schluessel weg, so weit so gut. Aber ein gutes Hotel hat ja sicher einen Ersatzschluessel. Ja sicher. Ein gutes Hotel. Aber dieses leider nicht!
Nach endlosen Diskussionen mit den Bediensteten taten diese...Nichts! Und wir warteten und warteten. Es passierte jedoch nichts. Nach einigen weiteren Versuchen die Bediensteten zum Handeln zu bringen, boten diese an, den Schluesseldinenst zu rufen. Der bestand aus dem Chef des Hotels, einem sehr vertrauenswuerdigen jungen Mann und seiner Assistentin. Nach kurzen Spielereien am Schloss passte rein zufaellig der zweite Schluessel.
Und dann stieg auch noch der Preis. Doch nicht mit uns. Nach zehen Verhandlungen gaben unsere schweizer Freunde nach, da sie es sich mit diesem Hotel nicht verderben wollten. Wir entschlossen uns kurzerhand umzuziehen. Denn wer uns verarschen will, der sollte dies bitte etwas professioneller tun. Also hiess es zurueck ins altbewaehrte Hostal "Euro's". Doch irgendwie war es hier ohne Guido trostlos. Wir vermissten unseren Italiener.
Abends hiess es Internetzen bis zum Umfallen. Joe schrieb bis die Finger wund waren und Simon freute sich zunaechst endlich mal wieder mit seiner Jule telefonieren zu koennen. Danach sind wir noch kurz in eine Kneipe, die Franks Kumpel gehoert, um uns von den Schweizern zu verabschieden und die Bilder der letzten Tage auszutauschen.

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