Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Saturday, March 14, 2009

Und wieder zurueck in die Kaelte...oder auch nicht? - 13.03.09

Wir mussten wieder einmal einen Tag in Pilcopata verbringen. Dennoch versuchten wir so schnell wie moeglich von hier fort zu gelangen. Also machten sich Simon und Joe schon frueh am Morgen auf die Suche nach einem Truck, der uns ins Hochland mitnehmen sollte. Schliesslich wollten wir keine Nachfahrt in einem Bus machen, zumal die Strecke wie schon erwaehnt nicht die Sicherste war.

Doch auch nach dem zehnten Ortsdurchmarsch gab es keine Trucks. Mittlerweile kannte man uns als Auslaender, die einen Truck nach Paucartambo suchen. Was sollten wir nun machen? Die Schweizer, Frank und Sabrina und Janin konnten ein Busticket ergattern. Wir wollten natuerlich immer noch nicht im Bus mitfahren. Schliesslich war er voll und dazu die Fahrt noch langweilig. Wir versuchten also weiterhin bis um 17.00 Uhr einen Truckfahrer zu finden. Doch alle sollten erst um 21.00 Uhr fahren, im Konvoi.

Zwischenzeitlich musste Sabrina noch versorgt werden. Der Kreislauf machte nah fuenf Tagen Regenwald einige Probleme. Doch abends sollte es dann wieder so einigermassen besser gehen.

Als wir dann wie gesagt keinen Truck gefunden hatten - die Nachtfahrt im Truck ist leider zu kalt - entschlossen wir uns dann doch die uebrigen Gangplaetze im Bus zu ordern. Doch diese waren leider nur fuer Einheimische reserviert. Zu gefaehrlich ist es, dass Auslaender sich auf verbotenen Plaetzen etwas brechen.

Also blieb uns nur die eine Moeglichkeit: wir fahren mit der Busgesellschaft, die in den letzten Wochen drei Male umgekippt ist. Eigentlich eine Frechheit, dass wir den gleich Presi zahlen mussten. Gegen 19.00 Uhr fuhre dann der erste Bus mit den Schweizern und Sabrina und Janin ab. Frank blieb kurzfristig laenger im Regenwald. Die Kaelte ist nun einmal nicht seine Welt - unsere aber auch nicht.

Nach zwei Stunden Warten erkundigten wir uns, was denn mit unserem Bus sei: Erdrutsch oben...das wuerde bedeuten, dass die anderen im Bus uebernachten muessten. Dies war nicht der Fall, wie wir spaeter erfuhren. Dennoch wurde uns dies mitgeteilt. Am naechsten Morgen sollten wir um 6.00 Uhr bereit fuer die Abreise sein. Wir wussten nicht, ob wir uns nun freuen sollten oder nicht. Schliesslich war heute Freitag der 13. Was blieb uns nun uebrig?

Wie schon erwahnt ist Freitag immer Diskotag. Mit Frank zogen wir los, feierten mit den Bekannten aus den umliegenden Lodges, die uns die letzten Tage durch den Regenwald gebracht hatten. Sogar als Frank gegen 1.00 Uhr schlapp machte, zog es uns zurueck. Und als wir gegen 3.00 Uhr zurueck im Hostel waren, erschien es Joe zu gefaehrlich noch einmal zu schlafen. ALso legten wir uns vor den schon wartenden Bus. drei Stunden schliefen wir dann noch.

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