Morgens setzten wir uns um 9.00 Uhr auf die Ladeflaeche eines kleinen LKW's. Direkt hinter dem Fahrarhaeuschen beschlagnahmeten wir die einzige Holzplanke, auf der wir uns niederliessen. Die uebrigen 20 Personen, die noch in Paucartambo nach der Abfahrt gegen 10.00 Uhr aufgeladen wurden, durften auf dem Boden Platz nehmen.
Die Fahrt ging ueber eine Schotterpiste einen Hang entlang. Das Tal unter uns zur Linken wurde immer tiefer, die Abhaenge immer steiler und die Erdrutsche zahlreicher. Und mittlerweile bemerkten wir, dass die Holzpritsche doch nicht mehr so bequem war. Dennoch hatten wir eine atemberaubende Sicht in alle Richtungen.
Nachdem wir bei Tres Cruzes eine Passhoehe ueberquert hatten, ging es nur noch bergab. In Serpentinen und engen Kurven schlaengelten wir uns in Zentimeterabstaenden an den gut 300 Meter tiefen Abhaengen vorbei. Und immer wieder Erdrutsche. Das Bekreuzigen der Einheimischen an einer Schneise der Verwuestung blendeten wir aus. Hier ist vor einer Woche ein Bus umgekippt.
Es ging von einer hochandinen Graslandschaft durch den Nebelwald bis hinab in den tropischen Regenwald. Hier befanden wir uns bereits in der oeffentlichen Zone des Manu Nationalparks. Dennoch war keine Menschenseele zu sehen.
Die Fahrt ging ueber eine Schotterpiste einen Hang entlang. Das Tal unter uns zur Linken wurde immer tiefer, die Abhaenge immer steiler und die Erdrutsche zahlreicher. Und mittlerweile bemerkten wir, dass die Holzpritsche doch nicht mehr so bequem war. Dennoch hatten wir eine atemberaubende Sicht in alle Richtungen.
Nachdem wir bei Tres Cruzes eine Passhoehe ueberquert hatten, ging es nur noch bergab. In Serpentinen und engen Kurven schlaengelten wir uns in Zentimeterabstaenden an den gut 300 Meter tiefen Abhaengen vorbei. Und immer wieder Erdrutsche. Das Bekreuzigen der Einheimischen an einer Schneise der Verwuestung blendeten wir aus. Hier ist vor einer Woche ein Bus umgekippt.
Es ging von einer hochandinen Graslandschaft durch den Nebelwald bis hinab in den tropischen Regenwald. Hier befanden wir uns bereits in der oeffentlichen Zone des Manu Nationalparks. Dennoch war keine Menschenseele zu sehen.
Kleine Panne zwischendruch
Nach gut fuenf Stunden erreichten wir sicheres Terrain. Wir folgten einer Piste, die quer durch den Regenwald fuehrte bis in eine kleine Siedlung. 20 Minuten spaeter erreichten wir Pilcvopata, ein kleiner Ort, umgeben von bewaldeten Huegelketten.
Da es erst 16.00 Uhr war, assen wir kurz eine kleine Reisplatte und liessen uns dann von einem Einheimischen zu dem Bus bringen, der weiter in den Regenwald fahren sollte. Doch auch nach drei Stunden fuhr dieser einfach nicht los. Als der Einheimische dann wieder auftauchte, hatte er einen Deutschen im Schlepptau. Frank war sein Name. Er meinte, wir koennten es vergessen. Die Fluesse seien zu voll, dass Busse sie passieren koennten. Und die Weiterfahrt nach mindestens drei Tagen Wartezeit mit dem Boot nach Boca Manu wuerde 500 Euro kosten. Die Touris werden hier nun einmal ausgenommen.
Fuer 130 Dollar koennten wir aber mit ihm fuer fuenf Tage in eine Lodge fahren und von dort aus Ausfluege machen. Er war gerade mit einer Tour fertig geworden und hatte absolut keine Lust zurueck ins Hochland zu fahren. Wir waren schnell ueberstimmt.
Abends gingen wir dann noch in eine kleine Disko der Einheimischen, wo die Holzfaeller ihre ganzen Loehne vertrinken. Ihr habt richtig gehoert: Holzfaeller in einer relativ geschuetzten Zone. Aber da die teuren Reiseunternehmen hier keine Loehne zahlen und die Arbeiter immer wieder vertroesten, muessen Alternativen gesucht werden. Zumindest wird hier kein Kahlschlag betrieben. Die Hoelzer werden mit der Kettensaege vor Ort im Wald in Planken gesaegt und kilometerweit zu einem Weg gebracht.
Da es erst 16.00 Uhr war, assen wir kurz eine kleine Reisplatte und liessen uns dann von einem Einheimischen zu dem Bus bringen, der weiter in den Regenwald fahren sollte. Doch auch nach drei Stunden fuhr dieser einfach nicht los. Als der Einheimische dann wieder auftauchte, hatte er einen Deutschen im Schlepptau. Frank war sein Name. Er meinte, wir koennten es vergessen. Die Fluesse seien zu voll, dass Busse sie passieren koennten. Und die Weiterfahrt nach mindestens drei Tagen Wartezeit mit dem Boot nach Boca Manu wuerde 500 Euro kosten. Die Touris werden hier nun einmal ausgenommen.
Fuer 130 Dollar koennten wir aber mit ihm fuer fuenf Tage in eine Lodge fahren und von dort aus Ausfluege machen. Er war gerade mit einer Tour fertig geworden und hatte absolut keine Lust zurueck ins Hochland zu fahren. Wir waren schnell ueberstimmt.
Abends gingen wir dann noch in eine kleine Disko der Einheimischen, wo die Holzfaeller ihre ganzen Loehne vertrinken. Ihr habt richtig gehoert: Holzfaeller in einer relativ geschuetzten Zone. Aber da die teuren Reiseunternehmen hier keine Loehne zahlen und die Arbeiter immer wieder vertroesten, muessen Alternativen gesucht werden. Zumindest wird hier kein Kahlschlag betrieben. Die Hoelzer werden mit der Kettensaege vor Ort im Wald in Planken gesaegt und kilometerweit zu einem Weg gebracht.
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