Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Saturday, March 21, 2009

Endlich wieder Waerme - 18.03.09

Sabrina war wieder einigermassen fit. Und auch Simons Kopfschmerzen waren verschwunden. Daher konnten wir beruhigt die Busfahrt in Richtung Kueste antreten. Was wir nicht wussten, stand, nachdem wir die Ebene um Ayacucho verlassen hatten und ein schmales Tal die Berge hinauf folgten, auf einem Schild - 4750 Meter. Es war der hoechste Pass, den wir hier in Peru ueberschritten. Gluecklicherweise blieb dieser Hoehenunterschie folgenlos.
Durch karges Hochland ging es nahe einer neuen Oelpipeline - von dem Regenwald an die Kueste - ueber weitere kleine Paesse, bis es dann hiess: im Eiltempo von knapp 4000 Metern auf Null. Wir tauchten unter die Wolkendecke in ein Tal ein und folgten diesem bis an den schmalen flachen Kuestenstreifen Perus.

Abtauchen ins Wolkenmeer

Unten angekommen und einen Arzneimittelverkaeufer und einen Film spaeter, machten wir zehn Minuten vor dem Ziel noch eine laengere Mittagspause. Die Hitze in dieser Flussoase war unertraeglich. Man bemerkte die Hoehenunterschiede der letzten Tage. Wir waren alle einfach nur platt. An riesigen Sandduenen vorbei ging es dann bis zur Panamericana, wo wir in einen Collectivo umsteigen mussten, der uns ein paar Kilometer weiter nach Pisco brachte.

Pisco war so etwas von heruntergekommen. Die Strassen waren alle aufgerissen, die Haeuser oftmals eingestuerzt. Wir waren nun einmal in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Erde. Joe erwartete schon fuer heute Nacht ein kleines Erdbeben. Doch daraus wurde nicht. Hinzu kamen die unzaehligen Schlepper, die uns ihre Hotels und Touren verkaufen wollten. Sie konnten allesamt englisch oder aber sogar deutsch.

Wir entschieden uns fuer das guenstigeste Hotel nahe des Hauptplatzes. Natuerlich hiess er Plaza de Armas. Nach einer kleinen Mittagspause und einer kleinen Zwischenmahlzeit fuhren wir noch mit dem Tuk Tuk an den Strand und genossen bei einem Bierchen den wunderschoenen Sonneuntergang.

Malecon


Sabrinas Sonneuntergangmodus;-)

Schnell fuhren wir wieder zurueck in Hotel, da Lonely Planet vor Ueberfaellen warnte und die ganze Situation hier fernab der Innenstadt ein wenig dubios war. Simon und Sarbina wollten abends, nachdem Joe noch einmal kurz unterwegs war - die Hambruger waren einfach zu reizvoll - und von einem super schnellen aber auch super verristeten Riesenrad berichtet hatte, eine kleine Runde drehen. Stattdessen blieben sie aber bei unserem Hostelbeseitzer und einer zwei Liter Flasche reinstem Pisco haengen.

1 comment:

Anonymous said...

wunderbeautiful!