Heute morgen um 8.00 Uhr sollte es losgehen, nach Bolivien. Doch zuerst fuhren wir die westliche Andenkette in Richtung Aregntinien hinauf, ehe wir auf dem 4600 Meterpass nach Norden abbogen. Nach 200 Metern Schotterpiste erreichten wir die bolivianische Grenze, ein kleines Haeuschen mitten im Nichts, umgeben von Bergen. Hier mussten wir unsere Grenzvormalitaeten erledigen, fruehstueckten und tauschten unseren Kleinbus gegen einen Jeep ein. Mit einem irischen Paaerchen teilten wir uns zu sechst ein Gefaehrt. Nach der Abfahrt folgte ein Highlight nach dem Anderen. Zuerst fuhren wir eine Kilometer zur Laguna Verde. Diese lag zu Fuessen des fast 6000 Meter hohen Vulkan Llicancahur. Waehrend wir ein kleines Paeschen einlegten veraenderte sich die Wasserfarbe durch die Sonneneinstrahlung zu einem sagenhaften Tuerkis.
Laguna Verde
Alpacas haben wir auch beobachtet und vom "Blitz" gegruesst! ;-)
Weiter ging es ueber ein Hochplateau eingerahmt von Vulkkanketten zu einem Salzsee, der Salar de Chalviri. Hier konnte man in heissen Quellen baden, was auch alle bis auf Joe taten. Doch bei allen schlug auch nach dem Bad der Kreislauf zu. Weiter durch das Altiplano fuhren wir ueber einen 5000 Meter-Pass zu dampfenden und sprudelnden nach Schwefel stinkenden Quellen. Ein Vilkan brutzelte unter uns.
Tag 2:
Arbol de Piedra
Ueber eine schmale Schlucht, in der wir einen kleinen Fuchs beobachteten, gelangten wir an weitere Lagunen, an denen wir kurze Aussteige machten und auch Mittag assen. Das Essen war auf dieser Reise das Beste, einmal Nudeln, dann wieder Reis mit Thunfisch und immer Salate.
An riesigen und auch noch aktiven Vulkanen vorbei, ging es weitere Hoehenmeter hinunter. Simon ging es nun immer besser. Nach einem kurzen Hagelschauer erreichten wir eine riesige Salzflaeche, die sich immer weiter oeffnete. Und waehrend ihr daheim in Ganderkesee Fasching gefeiert habt, feierten wir in einem kleinen Dorf Karneval. Es war ein Besaeufnis, bei dem das ganze Dorf wie ausgestorben war, da sich alle in einem Hinterhof zu unmelodischen Trompeten- und Trillerpfeiffentoenen tanzend in Trance soffen. Als Verkleidungen dienten Pfanzenbuendel und Blumen. Naechstes Jahr sind wir dann lieber wieder beim Fasching dabei!
Karneval in Bolivien
Nach einiger Weile erreichten wir gegen 17.00 Uhr unser an einem Hang gelegene Salzhotel, kurz vor der Salar de Uyuni. Man konnte sie schon erahnen. Es bestand, wie der Name schon verraet, nur aus Salz. Zudem hatten wir eigene Zimmer, erneut ein sehr gutes Abendessen mit Wein und einen wunderbaren Schlaf nach den Anstrengungen der letzten beiden Tage.
Tag 3:
Salar de Uyuni
Nach einem Rundgang ueber die Selbige, fuhren wir weiter nach Osten. Nach einer Weile konnte man die umliegenden Berge nur noch teilweise sehen und als Hoehepunkt stand hier der Salzsee auch unter Wasser. Diese etwa ein Zentimeter Wasserschicht hatte zur Folge, dass sich Berge und Wolken und natuerlich auch wir uns selbst in dieser Weite spiegelten. Es war schon atemberaubend. Daher brauchten wir auch eine geraume Zeit, um uns auf Bildern zu verewigen.
1 comment:
Hey coole Bilder !!! Schön das Ihr wieder zum bloggen gekommen seit. Liebe Grüße vom Hannes
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