Paraty wollten wir heute verlassen. Dieser kleine Ort bot zwar noch so viel in der Umgebung. Doch rannte uns die Zeit davon. Schliesslich wollen wir Simon in gut zwei Wochen irgendwo in Chile treffen.
Daher setzten wir uns nach dem Fruehstueck gegen 10.00 Uhr in den Bus nach Sao Paulo. Direktbusse nach Curitiba gab es leider nicht, weshalb wir in diesem Riesen-Molloch, mit schaetzungsweise 20-25 Millionen Einwohnern die drittgroesste Stadt der Welt, umsteigen mussten. Nun wussten wir noch nicht an welchem Busbahnhof wir ankommen wuerden und an welchem der Bus nach Curitiba abfahren wuerde (angeblich gab es vier). Portugiesisch ist halt nicht leicht zu verstehen, wenn man noch nicht einmal Spanisch spricht.
Die Fahrt nach Sao Paulo dauerte knappe sechs Stunden und fuehrte entlang der wunderschoenen Kuestenstrasse, an verlassenen Straenden und unberuehrten Waeldern vorbei gen Sueden. Nachdem wir die Kueste auf ein Hochplateau ins Landesinnere verlassen hatten, bemerkte man die Stadtnaehe Sao Paulos. Alles stand im Zeichen der Landwirtschaft. Eukalyptus- und Pinienplantagen aber auch leckere Steaks auf den weitlaeufigen Weiden bedeckten die Huegel.
Sao Paulo erreichten wir gegen 16.30 Uhr, die Vororte schon eine Stunde frueher. Die Hochhauswohnungen der Brasilianer reihten sich eine halbe Stunde lang Autobahnfahrt aneinander. Der Busbahnhof war eigentlich recht uebersichtlich. Gluecklicherweise fuhr der Bus weiter nach Curitiba auch von hier ab und nicht 30 Km weiter am anderen Stadtende.
Gleich um 17.00 Uhr ging es weiter, erneut sechs Stunden bis nach Curitiba. Sofort hinter der Stadtgrenze ging es durch endlose bewaldete Huegelketten. Viele von ihnen waren mit rosanen Blueten ueberseht. An einem Autohof assen wir noch eine Kleinigkeit bevor es durch die Nacht weiter ging. Curitiba erreichten wir gegen 23.00 Uhr. Schnell schnappten wir uns ein Taxi ins Zentrum und genauso schnell ging es ins Bett.
Am naechsten Morgen machten wir einen kleinen Stadtspaziergang. Curitiba gilt als Vorzeigestadt in Sachen Stadtplanung. Die Fussgaengerzone glich eher denen der europaeischen Staedte. Doch lange wollten wir uns hier nicht aufhalten, auch weil es leicht regnete und teilweise auch schon frisch war.
Gegen 11.30 Uhr fuhr dann der Bus nach Florianopolis weiter. Ihr werdet euch denken...schon wieder eine Busfahrt. Doch in diesen suedamerikanischen Bussen kann man sich eigentlich sehr gut erholen. Liegestuehle und 1.50 Meter Sitzabstand machen die Fahrt eigentlich zu einem langen Mittagschlaf.
Wir fuhren erneut durch die uebrig gebliebenen Weiten des atlantischen Regenwaldes und an riesigen Felsformationen vorbei, das Hochplateau hinab an die Kueste. Unten reihten sich in fuenf Kilometer Abstaenden Urlaubsorte aneinander. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Florianopolis. Hier hate uebrigens Diego seinen diesjaehrigen Winterurlaub verbracht.
Florianopolis ist eine zweigeteilte Stadt. Die eine Haelfte liegt auf dem Festland, der andere Teil mit einer Bruecke verbunden auf der Ilha de Catharina. Diese Insel erstreckt sich von Norden nach Sueden und ist etwa 50 Km lang. Wir wollten in den suedlichen Teil, weil hier die Brasilianer, die an Straenden immer als Herdentiere auflaufen, weniger vertreten sein sollten. Unser angepeilte Ziel sollte ein kleiner Ort namens Armecao sein.
Um dort hin zu gelangen mussten wir einen Local Bus nehmen. Es war relativ schwierig den Richtigen ausfindig zu machen, weil auch hier wieder niemand Englisch, geschweige den Spanisch sprach. Nach dem wir dann auch noch einmal umsteigen mussten erreichten wir nach einer guten Stunde Fahrtzeit gegen 18.00 Uhr Armacao. Die Rucksaecke geschultert liefen wir in Richtung eines Hostels. Auf dem Weg dort hin wurden wir allerdings von Einheimischen angesprochen, die eine Pension zu vermieten hatten. Pro Nacht zahlte ein Jeder von uns gerade einmal 7 Euro fuer Kueche, Bad, Wohnzimmer und Balkon. Guenstiger ging es hier kaum.
Abends genossen wir dann noch in der Strandbar "bells facrtory", der auch ein Hostel angegliedert war, bei brasilianischer Livemusik einen Caipi, bevor wir erschlagen ins Bett gingen.
Die Fahrt nach Sao Paulo dauerte knappe sechs Stunden und fuehrte entlang der wunderschoenen Kuestenstrasse, an verlassenen Straenden und unberuehrten Waeldern vorbei gen Sueden. Nachdem wir die Kueste auf ein Hochplateau ins Landesinnere verlassen hatten, bemerkte man die Stadtnaehe Sao Paulos. Alles stand im Zeichen der Landwirtschaft. Eukalyptus- und Pinienplantagen aber auch leckere Steaks auf den weitlaeufigen Weiden bedeckten die Huegel.
Sao Paulo erreichten wir gegen 16.30 Uhr, die Vororte schon eine Stunde frueher. Die Hochhauswohnungen der Brasilianer reihten sich eine halbe Stunde lang Autobahnfahrt aneinander. Der Busbahnhof war eigentlich recht uebersichtlich. Gluecklicherweise fuhr der Bus weiter nach Curitiba auch von hier ab und nicht 30 Km weiter am anderen Stadtende.
Gleich um 17.00 Uhr ging es weiter, erneut sechs Stunden bis nach Curitiba. Sofort hinter der Stadtgrenze ging es durch endlose bewaldete Huegelketten. Viele von ihnen waren mit rosanen Blueten ueberseht. An einem Autohof assen wir noch eine Kleinigkeit bevor es durch die Nacht weiter ging. Curitiba erreichten wir gegen 23.00 Uhr. Schnell schnappten wir uns ein Taxi ins Zentrum und genauso schnell ging es ins Bett.
Am naechsten Morgen machten wir einen kleinen Stadtspaziergang. Curitiba gilt als Vorzeigestadt in Sachen Stadtplanung. Die Fussgaengerzone glich eher denen der europaeischen Staedte. Doch lange wollten wir uns hier nicht aufhalten, auch weil es leicht regnete und teilweise auch schon frisch war.
Gegen 11.30 Uhr fuhr dann der Bus nach Florianopolis weiter. Ihr werdet euch denken...schon wieder eine Busfahrt. Doch in diesen suedamerikanischen Bussen kann man sich eigentlich sehr gut erholen. Liegestuehle und 1.50 Meter Sitzabstand machen die Fahrt eigentlich zu einem langen Mittagschlaf.
Wir fuhren erneut durch die uebrig gebliebenen Weiten des atlantischen Regenwaldes und an riesigen Felsformationen vorbei, das Hochplateau hinab an die Kueste. Unten reihten sich in fuenf Kilometer Abstaenden Urlaubsorte aneinander. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Florianopolis. Hier hate uebrigens Diego seinen diesjaehrigen Winterurlaub verbracht.
Florianopolis ist eine zweigeteilte Stadt. Die eine Haelfte liegt auf dem Festland, der andere Teil mit einer Bruecke verbunden auf der Ilha de Catharina. Diese Insel erstreckt sich von Norden nach Sueden und ist etwa 50 Km lang. Wir wollten in den suedlichen Teil, weil hier die Brasilianer, die an Straenden immer als Herdentiere auflaufen, weniger vertreten sein sollten. Unser angepeilte Ziel sollte ein kleiner Ort namens Armecao sein.
Um dort hin zu gelangen mussten wir einen Local Bus nehmen. Es war relativ schwierig den Richtigen ausfindig zu machen, weil auch hier wieder niemand Englisch, geschweige den Spanisch sprach. Nach dem wir dann auch noch einmal umsteigen mussten erreichten wir nach einer guten Stunde Fahrtzeit gegen 18.00 Uhr Armacao. Die Rucksaecke geschultert liefen wir in Richtung eines Hostels. Auf dem Weg dort hin wurden wir allerdings von Einheimischen angesprochen, die eine Pension zu vermieten hatten. Pro Nacht zahlte ein Jeder von uns gerade einmal 7 Euro fuer Kueche, Bad, Wohnzimmer und Balkon. Guenstiger ging es hier kaum.
Abends genossen wir dann noch in der Strandbar "bells facrtory", der auch ein Hostel angegliedert war, bei brasilianischer Livemusik einen Caipi, bevor wir erschlagen ins Bett gingen.
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