Wir waren recht schnell wach. Schliesslich waren wir drei Stunden zurueck. Nach dem Fruehstuck ueberlegten wir uns, wie wir so viel wie moeglich von dieser Wahnsinnsstadt an einem Tag mitnehmen koennten. Letztendlich bot uns unser Hostel eine Stadtrundfahrt mit anderen Travelern an. Fuer 55 Reals (etwa 20 Euro) waren wir natuerlich schnell ueberzeugt.
Gegen 10.00 Uhr wurden wir abgeholt. Zuerst ging es zum Maracana-Stadium. Leider sollte es uns nicht vergoennt sein, ein Spiel in diesem Tempel zu verfolgen.
Gegen 10.00 Uhr wurden wir abgeholt. Zuerst ging es zum Maracana-Stadium. Leider sollte es uns nicht vergoennt sein, ein Spiel in diesem Tempel zu verfolgen.
Nach einer halben Stunde ging es weiter zum Sambadrom, eine Strasse mit riesigen Tribuenen, auf der der Karnevalsumzug alljaehrlich stattfindet. Zu guterletzt fuhren wir, nach einem kleinen Zwischenstop bei der Kathedrale, den Concovado hinauf, auf dem die Jesus-Statue steht.
Weil der Zuckerhut nicht mit im Preis inbegriffen war, wollten wir die Gruppe nun verlassen, da wir nicht mit Essen gehen wollten. Dies sollte natuerlich etwas kosten. Doch unser Begleiter erzaehlte uns, dass das Essen nur eine Stunde dauern sollte und er uns nicht zum Zuckerhut bringen koennte, weil er in der gegengesetzten Richgtung liege. Also liessen wir uns ueberreden. Wie sich spaeter herausstellen sollte, war dies ein Fehler.
Zum Einen warteten wir nach der einen Stunde Freizeit, in der wir an der Copacabana ein Sandwich gegessen hatten, nochmals eine drei viertel Stunden auf unseren Bus. Dann besorgte uns unser Guide die Tickets fuer den Zuckerhut. Er wollte hierfuer 44 Real, den Preis, den Touristen nun einmal zahlen muessen. Er bekam die Tickets aber fuer 22 Real, weil er Reiseleiter war. Zu bloed nur, dass der Preis auf dem Tickets stand. Wir ueberlegten uns schon einmal ein paar nette Worte fuer die Rueckfahrt ins Hostel. Dennoch, die Haengepartie auf den Zuckerhut war ein Erlebnis.
Als wir gegen 18.00 Uhr unten wieder ankamen, fehlte unser Reiseleiter. Der Busfahrer meinte, er haette einen Termin. Da hat wohl jemand seinen Sch*** eingezogen. Wir liessen uns in Ipanema am Strand absetzen, tranken einen Caipi und genossen den Sonnenuntergang.
Nach einem Regenguss wollten wir zurueck ins Hostel. Allerdings kamen wir nicht weit und endeten in einer sehr einfachen brasilianischen Strassenkneipe. Die Caipirinhas waren nicht schlecht. Und die Brasiliander brachtren uns Samba bei. Gegen 23.00 Uhr machten wir uns dann vollgestopft mit neuen Eindruecken auf den Weg ins Hostel.
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