Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Saturday, February 7, 2009

Busfahren bis zum Umfallen - 07./08.02.09

Nachdem wir noch einmal ausgiebig gefruhstueckt und unsere Sachen zusammen gepackt hatten, machten wir uns auf den Weg ins Internet. Gegen 13.00 Uhr nahmen wir dann den Local Bus zum Busbahnhof in Florianopolis Stadt. Wir stiegen allerdings schon in der Innestadt aus, um Geld fuer die sehr teure Busfahrt nach Montevideo abzuheben. 70 Euro sollte der 18stuendige Spass kosten.

Nachdem wir eingecheckt hatten, setzten wir uns noch einmal in die fast unertraegliche Hitze vor dem Busbahnhof. Wer weiss, wie die Wetterlage in Montevideo aussehen wird.

Um genau 16.30 Uhr, die Busse fahren hier uebrigens alle sehr puenktlich, machte sich unser Doppeldecker auf in Richtung Sueden. Wir fuhren weiter durch leicht welliges Gebiet in Kuestennahe an Weiden und Waldresten vorbei. Kurz vor der Daemmerung passierten wir grosse Seen, die sich weiter bis in den Sueden Brasiliens zogen.

Die Busfahrt war sehr angenehm. Wir machten zwar nur eine Pause gegen 22.00 Uhr, doch waren unsere Liegesessel gerade dafuer geschaffen, um sich entspannt der Nacht hinzugeben. Es liefen englischsprachige Filme. U.a. waehlte sich ein junges Maedchen "Resident Evil 3" aus. Soviel dazu. Nach dem Stop in Porto Alegre gegen Mitternacht gab es noch ein duerftiges Abendessen. Gegen 5.30 Uhr erreichten wir die Grenze. Die Formalitaeten wurden alle von unserem Busbegleiter abgewickelt, hatte er doch vor Fahrtantritt hierfuer unsere Paesse eingesammelt, damit wir in Ruhe durchschlafen konnten.

Nach dem Sonnenaufgang ging es durch den welligen, grasueberzogenen Norden Uruguays. Einzig und allein ein paar Bauminseln sorgten fuer Abwechselung. Nach und nach wurden die Waldflaechen ein wenig groesser und die Gegend ein wenig landwirtschaftlich genutzt. Auf den 300 Kilometern bis nach Montevideo passierten wir gerade einmal zwei Ortschaften. Viel ist hier im Land also nicht zu erleben. Aber wir sollten ja auch nur einen Bruchteil davon kennlernen.

Gegen 11.00 Uhr erreichten wir die Vororte von Montevideo. Wir waren erschrocken, wie dreckig diese Stadt war. Ueberall lagen Plastiktueten, die Muelltonnen waren gandenlos ueberfuellt. In der Stadt besserte sich die Lage ein wenig, doch sauber war es keinesfalls.

Vom Busbahnhof nahmen wir ein Taxi zur Plaza Independencia. Es ging durch enge Strassen mit riesigen Alleenbaeumen. Von der Plaza liefen wir auf der Suche nach einem Hostel durch die Altstadt. Nach einer geraumen Zeit wurden wir fuendig. In einem sehr altem Bauwerk kamen wir unter. Die Zimmerwaende waren mindestens vier Meter hoch, alte Dielen und Stuck schmueckten Boden und Decke.

Den Nachmittag verbrachten wir damit durch die Altstadt zu schlendern, in einem Strassencafe etwas zu essen und natuerlich eine Siesta zu machen. Die Stadt war wie ausgestorben. Alle Laeden waren geschlossen. Warum sollten dann gerade wir uns hier verausgaben?

Am fruehen Abend gingen wir mit einem kleinen Zwischenstopp an einer Biertankstelle an der Rambla den Hafen entlang zum "Leuchtturm" (besser: Stange mit Lampe). Dieser lag am Ende eines langen Wellenbrechers. Doch war dieser Ort gerade dazu gemacht den Sonnenuntergang ueber dem offenen Meer zu geniessen. Durch die Altstadt ging es zurueck zu unserem Hotel.

@Simon: Keine Sorge mein Freund...es warten andere Zeitern auf uns. Langsam werd ich ungeduldich!!!

1 comment:

simondownunder said...

Sach ma was ist denn bei euch überhaupt los?

Chillen, saufen und sonnen???

Wo ist die Action?

Wo sind die Abenteuer?

Ahhhhh...Ihr ruht euch sicher nur aus, damit wir voll durchstarten können, wenn ich da bin oder?!?!