Heute frueh musste Joe erst einmal die ganze Belegschaft wecken. Vor allem unser anderer Joe - der Guide - hatte viel zu tief ins Glas geschaut. Dennoch fuhren wir nach einem kleinen Snack zurueck nach Tabatinga. Es ging von der Lodge ueber brasilianische Gewaesser und Kanele zurueck zum Amzonas, den wir hinauf fuhren. Es waren unglaubliche Voegelschwaerme und erneut unzaehlige Delphine zu sehen.
Nach drei Stunden erreichten wir gegen 11.00 Uhr den Anleger. Wir machten noch einige Besorgungen, bevor wir zurueck aufs Schiff wollten. Doch unser Guide schrie uns ploetzlich hinterher. Er musste uns natuerlich noch ein Bier in einer Bar ausgeben. An Bord unseres Schiffes setzte er sich dann auch erst einmal an Deck - zum Bier trinken natuerlich.
Mit zwei Stunden Verspaetung machte sich unser Schiff auf den Weg die 1100 Kilometer nach Manaus zu bewaeltigen. Wir machten erst einmal eine kleine Siesta, zumal es auch anfing zu regnen. Mehr als Wald und ein, zwei Orte waren ausserdem nicht in Sichtweise. Am fruehen Abend assen wir dann in der bordeigenen Kantine zu Abend. Nach einem kurzen Deckaufenthalt gingen wir auch recht zeitig ins Bett. Der gestrige Abend hing uns noch in den Knochen.
Tag 2:
Der heutige Morgen begann damit, dass wir das Fruehstueck verpassten. Doch wer steht schon um 6.00 Uhr auf so einer Bootsfahrt auf, bei der man allgemein nicht viel zu tun hat.?Da schlaeft man doch lieber aus.
Nachdem wir uns so ganz langsam aus unseren Gemaechern erhoben hatten, gab es Mittag. Hier musste man sich vor einem kleinen Raum anstellen, in den etwa 20 Personen hinein passten. Nachdem fertig gegessen war, kam der naechste Schub an die Reihe. Man fuehlte sich leicht bedraengt. Doch gab es wenigstens kein Pollo mehr. Die Brasilianer sind nun einmal eine Fleischnation. Dennoch war es die ganze Fahrt ueber eintoenig: Nudeln, Reis, Bohnen und Fleisch...dennoch wenigstens eine Abwechselung zum peruanischen Essen.
Am fruehen Nachmittag goennten wir uns ersteinmal an Deck ein Bierchen. Der Wald schien endlos. Ein paar Male hielten wir heute an kleineren Orten, die allesamt ein Strassenentz hatten. Doch kurz dahinter erstreckte sich wieder der endlose Wald am mittlerweile gerader und breiter werden Fluss.
Und was macht man nach zwei Bierchen am fruehen Nachmittag? - Natuerlich eine Siesta bei gemuetlicher Musik. Nach dem Abendessen und dem Sonnenuntergang liessen wir es uns dann noch bei leckerem Caipirina, den wir uns in einem kleinen Ort erstanden hatten gut gehen.
Tag 3:
Der Tag begann wie jeder andere. Wir standen erst einmal ganz langsam auf, bevor wir uns gegen 10.30 beim Mittagessen anstellten. Am Nachmittag spielten wir dann nach einer laengeren Siesta Kniffel. Ihr habt richtig gehoert: Der Klassiker ist wieder ausgepackt. Dies fuehrten wir bis abends fort, goennten uns nach dem Abendessen noch ein Bier und schauten den Brasilianern beim Feiern zu. Es war der letzte Abend und daher ein triftiger Grund fuer dieses Voelkchen zu feiern.
Der Amazonas wurde natuerlich breiter und breiter. Dennoch fuhren wir stets durch enger Seitenarme, die von Inseln mit dem Hauptarm abgeschnitten waren. Bis auf eine groessere Stadt mit einer ansaessigen Oelgesellschaft und kleineren Abschnitten, die von Bauern am Rande des Flusses bevoelkert waren, fuhren wir an endlosen unberuehrten Waeldern vorbei. Abends wurden wir dann noch von einem grandiosen Sonneuntergang verwoehnt.
Der Tag begann wie jeder andere. Wir standen erst einmal ganz langsam auf, bevor wir uns gegen 10.30 beim Mittagessen anstellten. Am Nachmittag spielten wir dann nach einer laengeren Siesta Kniffel. Ihr habt richtig gehoert: Der Klassiker ist wieder ausgepackt. Dies fuehrten wir bis abends fort, goennten uns nach dem Abendessen noch ein Bier und schauten den Brasilianern beim Feiern zu. Es war der letzte Abend und daher ein triftiger Grund fuer dieses Voelkchen zu feiern.
Der Amazonas wurde natuerlich breiter und breiter. Dennoch fuhren wir stets durch enger Seitenarme, die von Inseln mit dem Hauptarm abgeschnitten waren. Bis auf eine groessere Stadt mit einer ansaessigen Oelgesellschaft und kleineren Abschnitten, die von Bauern am Rande des Flusses bevoelkert waren, fuhren wir an endlosen unberuehrten Waeldern vorbei. Abends wurden wir dann noch von einem grandiosen Sonneuntergang verwoehnt.
Tag 4:
Gleich nachdem wir aufgestanden sind, erreichten wir gegen 8.00 Uhr morgens Manaus. Seltsamerweise benoetigten wir nur knappe drei Tage fuer diese endlose Strecke. Doch da der Amazonas moentan so viel Hochwasser fuehrt und die Schiffe flussabwaerts immer mittig des Flusses fahren, war die Fahrzeit deutlich kuerzer als in der Trockenzeit.
Zuerst suchten wir uns mit den beiden Englaendern und einem Kanadier, die wir die letzten Tage kennengelernt hatten, ein Hostel. Dies dauerte geschlagene zwei Stunden. Doch irgendwann bog Simon mit dem Kanadier um die Ecke und verkuendete eine frohe Botschaft: Ein Zwei-Sterne-Hotel fuer zehn Euro pro Kopf.
Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns erst einmal auf den Weg zur Launderia, Waesche abgeben, bevor wir ins Internet gingen. Als wir dann auch noch die Bustickets fuer die morgige Fahrt nach Boa Vista zehn Kilometer ausserhalb besorgt hatten, konnte uns gar nichts mehr passieren. Wir schauten uns noch schnell die Oper an und liefen durch die schmalen, mit Menschen ueberfuellten Gassen des Centro am Hafen. Besonders schoen war diese Stadt nicht. Es besteht einfach ein gewisser Mythos aus der Kautschukzeit, der dieser Stadt einen gewissen Reiz verleiht.
Nach einer kleinen Mahlzeit im Park - es gab natuerlich Empanadas - ruhten wir uns ein bisschen aus, tauschten Geld und schrieben Blog...all das, was man an so einem Tag erledigen kann und muss. Abends ging es recht frueh ins Bett. Wir hatten morgen einmal mehr eine lange Busfahrt vor uns.
Gleich nachdem wir aufgestanden sind, erreichten wir gegen 8.00 Uhr morgens Manaus. Seltsamerweise benoetigten wir nur knappe drei Tage fuer diese endlose Strecke. Doch da der Amazonas moentan so viel Hochwasser fuehrt und die Schiffe flussabwaerts immer mittig des Flusses fahren, war die Fahrzeit deutlich kuerzer als in der Trockenzeit.
Zuerst suchten wir uns mit den beiden Englaendern und einem Kanadier, die wir die letzten Tage kennengelernt hatten, ein Hostel. Dies dauerte geschlagene zwei Stunden. Doch irgendwann bog Simon mit dem Kanadier um die Ecke und verkuendete eine frohe Botschaft: Ein Zwei-Sterne-Hotel fuer zehn Euro pro Kopf.
Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns erst einmal auf den Weg zur Launderia, Waesche abgeben, bevor wir ins Internet gingen. Als wir dann auch noch die Bustickets fuer die morgige Fahrt nach Boa Vista zehn Kilometer ausserhalb besorgt hatten, konnte uns gar nichts mehr passieren. Wir schauten uns noch schnell die Oper an und liefen durch die schmalen, mit Menschen ueberfuellten Gassen des Centro am Hafen. Besonders schoen war diese Stadt nicht. Es besteht einfach ein gewisser Mythos aus der Kautschukzeit, der dieser Stadt einen gewissen Reiz verleiht.
Nach einer kleinen Mahlzeit im Park - es gab natuerlich Empanadas - ruhten wir uns ein bisschen aus, tauschten Geld und schrieben Blog...all das, was man an so einem Tag erledigen kann und muss. Abends ging es recht frueh ins Bett. Wir hatten morgen einmal mehr eine lange Busfahrt vor uns.
1 comment:
also irgendwie seht ihr ja doch etwas mit genommen aus! oder hattet ihr zu viel prost über Haupt?;-)
Post a Comment