Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Friday, April 17, 2009

Endstation Venezuela - 06.04.09

Gleich um 9.00 Uhr nahmen wir den Bus nach Santa Elena de Uairen. Dieser Ort lag drei Stunden hinter Boa Vista kurz hinter der venezuelanischen Grenze. Nachdem wir die ersten Kilometer abgerissen hatten, bemerkten wir, dass wir uns in einer voellig anderen Landschaft befanden. Wir fuhren naemlich durch die Auslaeufer der Gran Sabana, wofuer Venezuela u.a. bekannt ist. Hier waechst eigentlich nur Gras und in Senken und an Flusslaeufen einige Baeume.

Bis nach Venezuela wurde die Gegend bergig...wir ahnten schon, was die naechsten Tage auf uns zukommen sollte. An der Grenze wechselten wir noch die letzten Reals. In Venezuela herrschte ein wenig Chaos mit den Wechselkursen. Der offizielle Eurokurs stand bei 3,2. Wir bekamen ihn hier fuer 5,5. So sollte es im ganzen Land sein.

In Santa Elena versuchten wir zu allererst mit zwei Franzosen aus franzoesisch Guyana - Elodie und David - eine Tour fuer die naechsten fuenf Tage auf den Roraima zu organisieren. Nach guten zwei Stunden hatten wir dann nach langem Handeln fuer 190 Euro/1250 Bolivar (nach offiziellem Umtauschkurs 500 Euro) eine Fuenftagestour gebucht. Eigentlich dauern alle anderen Touren sechs Tage. Doch wir hatten keine Zeit. Daher sollte es ein wenig zuegiger den Berg hoch gehen.

Den uebrigen Tag verbrachten wir damit, Dinge fuer die Tour zu besorgen und an einem Briefing von unserem Tourveranstalter "Mystic Tours" teilzunehmen. Sabrina lag platt im Bett, war dann am naechsten Morgen aber wieder fit.

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