Amazonien droht die Abholzung

Wird das Sch
icksal des brasilianischen Regenwaldes bald per Gesetz besiegelt? Seit Wochen streitet das Parlament in Brasilia über einen Entwurf zur Änderung des brasilianischen Forstgesetzes. Die entscheidende Abstimmung ist schon mehrfach verschoben worden und hat immer noch nicht stattgefunden. Umweltschützer protestieren weltweit gegen den Entwurf, der weitere Abholzungen per Gesetz erlauben würde. Die Änderung des bestehenden Waldnutzungs-gesetzes würde die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete besiegeln. Nach Schätzungen von Greenpeace wären über 30 Millionen Hektar des Amazonaswaldes, eine Fläche fast so groß wie Deutschland, unmittelbar bedroht.

Und deshalb seid ihr gefragt!

Nehmt an der Unterschriftenaktion gegen dieses Forstgesetz teil:

Friday, April 17, 2009

Auf nach Hause - 17./18.04.09

Total unterkuehlt, mussten wir gegen 5.00 Uhr erst einmal an Geld kommen. Waehrend Joe mit den ganzen Klamotten am Busbahnhof seine Muedigkeit ausschlief, gingen Simon und Sabrina zur naechsten Bank. Nach gut einer Stunde konnten wir uns dann einen oeffentlichen Bus in die Innestadt leisten. Wir fruehstueckten und gingen eine ganze Weile ins Internet.

Hier wurde uns auch mitgeteilt, dass wir keinen oeffentlichen Bus zum Flughafen nehmen sollten. Zu viele Ueberfaelle hatte es in letzter Zeit gegeben. Caracas war nun einmal das heisseste Pflaster in Suedamerika. Also bestellten wir uns fuer 13.00 Uhr ein Taxi. Nach gut 30 Minuten kamen wir am Flughafen an. Hier mussten wir die sagenhafte Gebuehr von 140.000 Bolivar fuer die Ausreise zahlen. Fuer den Schwarzmarktkurs von 1:7 waren es etwa 20 Euro. Doch da Sabrina und Simon kein Bargeld mehr hatten, musste der Bankautomat herhalten. Die Tauschrate betrug 1:3. Es waren also noch einmal knapp 50 Euro zu blechen, nur um ausreisen zu duerfen.

Nachdem wir die endlosen Sicherheitskontrollen durchlaufen hatten, konnten wir auch gleich in die Maschine der Air France. Doch auch hier mussten wir einmal mehr warten. Mit einstuendiger Verspaetung ging es gegen 17.30 Uhr los in Richtung Heimat. An Schlaf war nicht wirklich zu denken, zu gut war das Unterhaltungsprogramm. Das Bier floss, hatte eine nette Stewardess doch ein schlechtes Gewissen bei Joe, weil sie ihn am Anfang des Fluges mit Cola uebergossen hatte.

Nach gut neun Stunden Flug erreichten wir gegen 9.00 Uhr morgens den Schengenraum, Joes zweite Heimat, die Stadt der Liebe...Paris. Wir hatten noch ausgiebig Zeit zum Kniffeln, bevor es total erschoepft wieder in eine dieser sehr kleinen Maschinen brasilianischer Produktion ging. Doch im Gegensatz zum Hinflug nach Paris verlief der Rueckflug nach Bremen etwas sanfter, so dass wir auch noch ein paar Minuten die Augen schliessen konnten. Nach weiteren 1 1/2 Stunden erreichten wir gegen 14.00 Uhr Bremen, wo uns eine Riesenmeute in Empfang nahm. Jetzt sind wir also wieder zurueck...elf wunderschoene Wochen sind rasentschnell vergangen und Joe hatte schon vor Ankunft wieder das erste Fernweh.

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